Kurkuma - die Königin der Gewürze

Kurkuma - die Königin der Gewürze

Was ist Kurkuma?

Kurkuma gehört zu den Ingwergewächsen und wird auch Gelbwurz oder indischer Safran genannt. Aus der knolligen Pflanzenwurzel wird das gelbe Pulver gewonnen und getrocknet. In Asien und hauptsächlich in der indischen Küche ist das Gewürz nicht wegzudenken. Auch als Heilmittel in der Traditionellen Chinesischen Medizin und im Ayurveda ist Kurkuma sehr bekannt. Das Aroma ist des Kurkumapulvers ist würzig-erdig mit leicht bitterer Note. 

Welche Wirkung hat Kurkuma?

Der wichtigste Inhaltsstoff der Kurkumawurzel ist der Pflanzenstoff Kurkumin. Dieser wird als Lebensmittelzusatz verwendet und dient als Färbemittel und Geschmacksträger. Auch eine entzündungshemmende und schmerzlindernde Wirkung wird dem Kurkumin nachgesagt. In der westlichen Welt wird der sogenannte indische Safran langsam entdeckt. Verschiedenen Studien zufolge kann Kurkuma bzw. der im Kurkuma vorhandene Wirkstoff Kurkumin bei folgenden Beschwerden helfen:

  • Verdauung: Blähungen, Verstopfung/Durchfall, Völlegefühl
  • entzündungshemmend / schmerzlindernd
  • Hilfsmittel zur Senkung des Cholesterinspiegels

 

Wie kann Kurkuma verwendet werden?

Kurkuma lässt sich vielseitig in die Ernährung integrieren. Es passt zu Fisch, Fleisch, Geflügel (Hähnchen, Pute), Reis, Nudeln, Gemüse (Blumenkohl, Linsen), Kartoffeln, Eintöpfen und Suppen. AUch Süßspeisen und Dips können mit Kurkuma verfeinert werden. Nachstehend erhalten Sie einige Vorschläge:

  • Kurkuma auf gedünsteten Blumenkohl, grüne Bohnen oder Zwiebeln geben
  • Kurkuma im Salatdressing verwenden
  • Braunen Reis mit Rosinen und Cashew-Kerne vermischen und mit Kurkuma, Kreuzkümmel und Koriander würzen
  • Kurkumapulver zusammen mit etwas schwarzem Pfeffer und einem Tropfen Öl einem frisch zubereiteten Smoothie beifügen

Wichtige Information zu Kurkuma:
Reines Kurkuma kann nur sehr schwer vom menschlichen Körper aufgenommen werden. Die Aufnahme kann jedoch verbessert werden, wenn es zusammen mit Öl und schwarzem Pfeffer eingenommen wird. Schwarzer Pfeffer enthält Piperin (eine natürliche Substanz), welche die Aufnahme von Kurkumin in den Blutkreislauf verbessert. Da Kurkumin fettlöslich ist, empfiehlt es sich, dieses mit etwas Öl (z.B. Kokosöl) aufzunehmen.